Schmunzeln polizeilich erwünscht!

Schmunzeln polizeilich erwünscht!
Erschienen: März 2009
Seiten: 79 Seiten
ISSN: 1619-8336
Inhalt:
  • Kein Tag ohne Polizeimeldung! Über keinen Berufsstand wird so viel gesprochen, gemeckert, gehänselt, geschmunzelt oder auch gelacht, wie über den der Polizei. Aber auch kein Berufsstand ist seit je her so allgegenwärtig in unserem Alltagsleben wie der der Polizei.
    War es vor hundert Jahren noch der dicke Wachtmeister an der Straßenecke, der der alten Dame über die Straße half.
    Waren es damals noch die Schutzmänner, die mit der pferdebespannten "Grünen Minna" die Betrunkenen zur Ausnüchterung in die "Arrestzelle" des königlichen Polizeipräsidium am Alexanderplatz brachten oder auch Dirnen.
    Waren es durch den zunehmenden Straßenverkehr die Verkehrspolizisten, die den Verkehr regelten.
    Waren es die feschen Wasserschutzpolizisten, die für die Ordnung auf den Gewässern sorgten. Oder ist es jetzt der "Kriminalkommissar" (oder "Kriminalhauptkommissar"), der täglich vor der "Mattscheibe" jeden - und sei er noch so schwierig oder zunächst undurchsichtig - Fall zur Aufklärung bringt.
    Immer ist es die Polizei, mit der wir es zu tun haben. Welcher Schauspieler hat durch seine Rollen eine vergleichbar ähnliche internationale Prominenz erhalten wie Horst Tappert als "Oberinspektor Derrik".
    Auch bei uns ist der seit seinerzeit über Berlins Grenzen bekannte und seit Jahrzehnten längst verstorbene Kriminalrat Ernst Gennat immer noch gegenwärtig.
    Der Berufsstand hat also eine einmalige Bekanntheit. Deshalb gehört es auch dazu, die menschliche Fehlbarkeit durch Witze, Anekdoten und Schmunzetten darzustellen. Der Polizist ist eben kein "Supermann"
    Das 200-jährige Bestehen des Berliner Polizeipräsidiums ist Anlass genug, Bedeutendes und Nachdenkliches zu klären, zu schreiben und darzustellen. Deshalb wollen wir mit dieser kleinen Broschüre dazu beitragen, dass man die Polizei auch einmal anders sehen darf.
    Die Frage lautet daher: Was ist eigentlich ein Polizist? Man glaubt es kaum! Auch er gehört zunächst der Gattung "Homo Sapiens" an, obgleich von ihm manchmal (oder immer?) Übermenschliches verlangt wird.

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