Offizier der Volkspolizei

Offizier der Volkspolizei
©  Matthias Olt  
So getragen  1983

Autor:     Hans-Jürgen Gräfe
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Die hier abgebildete Uniformart B1 war eine typische Variante der VP-Dienstuniform. Hier ist ein VP-Leutnant abgebildet, der in der Übergangszeit vom 1. März bis 31. März des Jahres die Schirmmütze, die Uniformjacke, ein Oberhemd mit Binder sowie die Uniformhose lang und Halbschuhe getragen hatte.
Je nach Anlass und Jahreszeit waren andere Trageweisen und Kombinationen der Dienstuniform möglich. Im Winter konnten alternativ die Wintermütze aus Webpelz, die Wattejacke, mit oder ohne Webpelzkragen, befohlen werden.

Weitere Uniformarten waren:

    A: Dienstuniform für besondere Anlässe,
    C: Bekleidung der VP-Bereitschaften,
    E: die Ausbildungsuniform,
    F: die Uniformen für Frauen,
    G: die Ausgangsuniform und
    H: die Einsatzuniform.

Da in der DDR die Organe Feuerwehr und Strafvollzug dem Innenminister unterstanden, wurden in der Bekleidungsvorschrift des MdI auch deren Uniformarten festgelegt. Beide Organe trugen eine dunkelblaue Uniform, wobei die Schulterstücke und Kragenspiegel bei der Feuerwehr violett (malino) und beim Strafvollzug hellgrau unterlegt waren.

VP = Volkspolizei
MDI = Ministerium des Innern

Unsere Schlagworte

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