Manurhin MG MR A3

Manurhin MG MR A3
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Hersteller: Manurhin
Bezeichnung: MG MR A3
Herstellungsjahr: 1965-1966
Kaliber: 7,62 x 51
Kadenz: 1200 Schuss /Minute
Verwendungszeit: 1966-1990
Waffenkategorie: Maschinengewehr

Unsere Schlagworte

Bundeswehr | Manurhin | Maschinengewehr | MG | MR A3

Beschreibung

Das MG MR A3 wurde anstelle der bis dahin verwendeten MG 24/29 und MG 1919 A4 eingeführt. Der Stückpreis mit Ersatzlauf und Ersatzverschluss belief sich damals auf 2434,65 französische Francs, umgerechnet 1985,55 DM. Es wurden insgesamt 1463 MG MR A3 für die Berliner Polizei beschafft. Die Waffen selbst wurden in einem eigenen Seriennummernbereich geführt und zwar fortlaufend von 91-00001 bis 91-01463.
Bis zur deutschen Vereinigung musste das MG im Bestand verbleiben, weil die West-Berliner Polizei neben den West-Alliierten als Verteidigungsreserve vorgesehen war. Anfang Januar 1991 wurden alle Maschinengewehre an die Bundeswehr, Angehörige des 2. Nachschubbataillons 854 aus Kastellaun im Hunsrück, übergeben.
Die Waffen wurden danach an die Bedürfnisse der Bundeswehr angepasst (höhere Schussfolge, Anbringung eines "Fliegervisiers"). Ein Großteil dieser Maschinengewehre wurde inzwischen ausgesondert und vernichtet. Weitere Informationen siehe Buch „Dienstwaffen der deutschen Polizei und Gendarmerie Berlin“.

Manurhin in Mulhouse-Bourtzwillen (Frankreich)

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